Jubiläumsausstellung

Unternehmensgeschichte wird räumlich erlebbar

Eine Jubiläumsausstellung bringt Dokumente, Objekte, Bilder und Stimmen an einen gemeinsamen Ort. Besucher lesen Geschichte nicht nur. Sie bewegen sich durch Entscheidungen, Produkte, Arbeitswelten und Erinnerungen.

Zuletzt aktualisiert am

Wir entwickeln das inhaltliche Konzept, die Dramaturgie und alle redaktionellen Texte. Für temporäre Ausstellung, Besucherzentrum, Foyer oder digitale Erweiterung.

Was eine gute Jubiläumsausstellung leistet

  • Geschichte anschaulich vermitteln
  • Mitarbeitende und Familien einbeziehen
  • Produkte und Innovationen zeigen
  • Zeitzeugen hörbar machen
  • schwierige Kapitel einordnen
  • Gäste und Öffentlichkeit aktivieren
  • Material langfristig sichern
  • Inhalte mit Buch und Website verbinden

Für welche Orte und Anlässe?

  • temporäre Ausstellung im Jubiläumsjahr
  • Foyer oder Unternehmenszentrale
  • Produktionsstandort
  • Besucherzentrum
  • Firmenmuseum
  • öffentliche Räume oder Stadtmuseum
  • mobile Wanderausstellung
  • digitale oder hybride Ausstellung

Ort, Laufzeit und Besucherstruktur bestimmen Dramaturgie, Material und technische Umsetzung.

Besuchergruppen verstehen

Eine Ausstellung kann mehrere Ebenen anbieten: schneller Überblick, vertiefender Text und digitale Zusatzinformationen.

Mitarbeitende und Familien

Sie erkennen Personen, Arbeitswelten und gemeinsame Geschichte. Beteiligung und Identifikation stehen im Mittelpunkt.

Kunden und Partner

Produkte, gemeinsame Entwicklungen und Zukunftsfähigkeit sind besonders relevant.

Öffentlichkeit und Schulen

Historischer Kontext, Region und verständliche Vermittlung brauchen mehr Raum.

Fachbesucher

Technische Tiefe, Originalobjekte und Quellen können stärker ausgebaut werden.

Unser Vorgehen

  1. 01

    Ziel und Raum

    Wir klären Besucher, Ort, Dauer, Budget, Barrierefreiheit und gewünschte Wirkung.

  2. 02

    Recherche und Exponate

    Archive, Objekte, Bilder und Interviews werden nach Aussagekraft und Umsetzbarkeit bewertet.

  3. 03

    Dramaturgie

    Besucher benötigen einen verständlichen Weg. Chronologie, Themeninseln und zentrale Wendepunkte werden räumlich verbunden.

  4. 04

    Texte

    Wir entwickeln Eingangstext, Kapitel- und Wandtexte, Objektbeschriftungen, Bildunterschriften, Zeitstrahl, Audio- und Videoskripte, digitale Vertiefungen und Begleitheft.

  5. 05

    Medien und Interaktion

    Zeitzeugen, Hörstationen, Filme, Touchscreens oder Beteiligungsflächen werden inhaltlich geplant.

  6. 06

    Umsetzung

    Gestaltung, Szenografie, Technik und Bau können mit spezialisierten Partnern koordiniert werden.

Dramaturgie im Raum

Eine Ausstellung besitzt keine garantierte Leserichtung. Besucher bleiben stehen, überspringen Bereiche oder beginnen in der Mitte. Deshalb braucht jede Station:

  • eine klare Kernaussage
  • sichtbare Einordnung in die Gesamtgeschichte
  • ein starkes Objekt oder Medium
  • kurze Hauptinformation
  • optionale Vertiefung
  • Verbindung zur nächsten Station

Chronologie kann Orientierung geben. Thematische Inseln schaffen Freiheit und Tiefe.

Exponate auswählen

Ein altes Objekt ist nicht automatisch interessant. Es braucht eine Geschichte. Wir prüfen:

  • Welche Entscheidung oder Entwicklung zeigt es?
  • Ist seine Herkunft belegt?
  • Kann es sicher ausgestellt werden?
  • Welche konservatorischen Anforderungen gelten?
  • Braucht es eine Reproduktion?
  • Welche Menschen sind damit verbunden?

Texte für den Raum

Ausstellungstexte werden in Ebenen geplant:

  • Titel
  • Kernbotschaft
  • kurzer Wandtext
  • Objektbeschreibung
  • vertiefender Text
  • Audio oder Video
  • digitale Zusatzinformation

Satzlänge, Schriftgröße und Textmenge folgen der realen Lesesituation.

Barrierefreiheit

Wir berücksichtigen einfache Orientierung, verständliche Sprache, Kontraste, Lesbarkeit, Untertitel, Transkripte und mögliche taktile oder auditive Zugänge.

Die konkrete barrierefreie Umsetzung wird mit Gestaltung und Technik abgestimmt.

Projektteam

Je nach Ausstellung arbeiten zusammen:

  • historische Recherche
  • Redaktion
  • Kuratierung
  • Szenografie
  • Grafikdesign
  • Medienproduktion
  • Licht und Technik
  • Ausstellungsbau
  • Restaurierung
  • Barrierefreiheit
  • Recht und Versicherung

Wir verbinden Inhalt und Dramaturgie und koordinieren die notwendigen Schnittstellen.

Kosten und Zeitplan

Preisrelevant sind Raum, Laufzeit, Recherche, Exponate, Gestaltung, Medien, Technik, Bau, Transport und Betrieb.

Für Konzept, Recherche und Umsetzung sind mindestens neun bis zwölf Monate sinnvoll. Größere Ausstellungen benötigen mehr Vorlauf.

Eine Konzeptphase liefert Besucherziele, Leitidee, Dramaturgie, Exponatplan, Medienkonzept, Flächenbedarf und Budgetstruktur.

Digitale Verlängerung

QR-Codes, Audioguide oder Webchronik können Inhalte vertiefen. Nach Ausstellungsende bleiben zentrale Geschichten online zugänglich.

Digitale Inhalte erhalten klare Quellen, barrierearme Formate und eigene URLs.

Ausstellungstexte brauchen besondere Klarheit

Menschen lesen im Stehen, in Gruppen und mit begrenzter Zeit. Texte müssen kurz, präzise und auf mehreren Ebenen zugänglich sein.

Ein starker Hauptsatz liefert Orientierung. Vertiefungen, Exponate und Medien ergänzen die Geschichte.

Mitarbeitende beteiligen

Sammelaktionen, Interviews, Leihgaben und persönliche Geschichten machen die Ausstellung zu einem gemeinsamen Projekt. Rechte, Rückgabe und Dokumentation werden klar geregelt.

Nachnutzung

Ausstellungsinhalte können später in digitale Chronik, Buch, Schule, Recruiting und interne Wissensarbeit überführt werden.

Häufige Fragen

Entwickeln Sie auch die Gestaltung?

Wir verantworten Inhalt, Dramaturgie und Texte. Szenografie und Gestaltung werden mit spezialisierten Partnern umgesetzt.

Kann die Ausstellung öffentlich zugänglich sein?

Ja. Zielgruppen, Sicherheit, Barrierefreiheit, Rechte und Betriebszeiten werden im Konzept berücksichtigt.

Wie lang dürfen Ausstellungstexte sein?

Sie müssen zur Lesesituation passen. Haupttexte bleiben meist kompakt. Vertiefungen können digital oder im Begleitheft erscheinen.

Können historische Maschinen eingebunden werden?

Ja, wenn Raum, Sicherheit, Transport und konservatorische Anforderungen geklärt sind.

Ist eine Wanderausstellung möglich?

Ja. Modularität, Transport, Aufbau und unterschiedliche Räume müssen früh berücksichtigt werden.

Was kostet eine Jubiläumsausstellung?

Raum, Exponate, Medien, Szenografie, Bau und Laufzeit bestimmen das Budget. Eine Konzeptphase liefert eine realistische Struktur.

Können wir mit einer kleinen Ausstellung beginnen?

Ja. Eine fokussierte Ausstellung mit wenigen starken Geschichten kann sehr wirkungsvoll sein und später erweitert werden.

Übernehmen Sie auch die Exponatrecherche?

Ja. Wir arbeiten mit Unternehmensarchiv, Zeitzeugen und externen Quellen und dokumentieren Herkunft und Rechte.

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